Seine Daten, Microsoft und China

Manch einem mögen die steten Warnungen vor Mißbrauch seiner Daten äußerst übertrieben vorkommen. Markus Beckedahl allerdings hatte vor Jahr und Tag bereits auf heise.de folgende Meldung gefunden:

Li Yuanlong, ehemaliger Reporter der südchinesischen Zeitung Bijie Daily, wurde unter dem Vorwurf der Subversion zu zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. […]

Die Behörden sollen Li Yuanlong über E-Mails, die von einem Hotmail-Konto verschickt wurden ausfindig gemacht haben.
[Hervorhebung durch Autor]

Microsoft hat wiederholt bestritten, an der Weitergabe der Kundendaten aktiv beteiligt gewesen zu sein. Im Fall von Yahoo liegen der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hingegen zahlreiche Hinweise und Belege für die Freigabe von Kundendaten gegenüber chinesischen Behörden vor. Anfang Juli hat sich auch das Europäische Parlament eine Resolution zur freien Meinungsäußerung im Internet verabschiedet und Firmen wie Yahoo, Google und Microsoft dafür kritisiert, dass sie der chinesischen Regierung die Zensur ihrer dortigen Dienste erleichterten beziehungsweise ermöglichten. […]


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