Zurück in die Facebook Zukunft

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Wir sind die erste Generation, für die das Internet ein ganz normaler Teil des Lebens ist. Wir waren dabei als ebay und Google das Netz eroberten, als dank Youtube und Facebook passiver Konsum durch aktive Mitarbeit ersetzt wurde. Wir waren dabei als das Web 2.0 geboren wurde. Wir erlebten die Jahre des Anfangs, in denen noch alles ging und die Freiheit schier grenzenlos war. Alles da, rund um die Uhr, die Welt kostenlos unter den Fingerspitzen.

Doch das wird sich ändern.

Denn all die Informationen, die täglich durch das Internet zirkulieren, werden in Servern gehegt und gepflegt, verwaltet und geschaltet. Sie füllen riesige Hallen, über den Globus verstreut, ernähren sich von Unmengen Energie und müssen auf eine Wohlfühltemperatur von ca. 20°C heruntergekühlt werden.

Das kostet.

Der Strom muss bezahlt werden und das Personal, das die Server und Hompages wartet. Durch Expansion entstehen zusätzlich Kosten, Firmen müssen in die Entwicklung neuer Technologien investieren ohne zu wissen, ob sich ihr Einsatz am Ende auszahlen wird.
Das Geld, das das Internet heute am Laufen hält, kommt, wenn das Unternehmen überhaupt schon in der Gewinnzone ist, aus Werbung, nur selten kann sich eine Seite durch „Premium-Applikationen“ finanzieren. Das Problem dabei: die alten Formen der Werbung im Internet bleiben mehr und mehr wirkungslos. Die Klickzahlen der Werbebanner sinken, gut programmierte, effiziente Werbeblocker wie Ad-Block schneiden unerwünschte Reklame einfach aus der Seite. Millionenschwere Werbeetats verpuffen so im digitalen Niemandsland. Zunehmend werden sich die Werbeagenturen auf virales Marketing konzentrieren, werden versuchen die Konsumenten gezielter und subtiler anzusprechen als bisher und dafür nur selten etwas zahlen müssen.
Gerade den Sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ fällt es da schwer, Profit zu machen. Niemand will sich seinen Freundeskreis wegkommerzialisieren lassen, niemand will, dass irgendwelche Unternehmen an seinen privaten Bindungen verdient. Werbung kann nur eine Rolle bei der Finanzierung von Social Networks spielen. Über kurz oder lang werden die Betreiber aber merken, womit sich in diesen Netzwerken Geld verdienen lässt. Nicht mit Werbung, sondern in dem man die Dynamik von sozialen Beziehungen selbst ausnutzt.
Betrachten wir dieses Szenario mal am Beispiel Facebook:

Schon bald wird der Öffentlichkeit eine „Premium-Applikation“ des sozialen Netzwerkes vorgestellt. Den Nutzern dieses kommerzielen Upgrades stehen besondere Dienste zu, zum Beispiel könnten sie ihr gesamtes Page-Layout individuell und nach ihrem Geschmack gestalten. Diverse Features wie ein Blog oder audiovisuelle MySpaceMöglichkeiten könnten im Angebot stehen. Die eigene FacebookSeite wird da zur eigenen Domain. Nun gibt es solche Versionen bereits für Email-Dienste. Doch nur in Facebook könnte es sich aufgrund des sozialen Kontextes der Community erfolgreich durchsetzen. Hier drei Gründe dafür:

Bisher beruht Facebook eher auf Konsum – in diversen Anwendungen lassen sich Wortschatz oder Schönheit beweisen. Erste Statusbeweise, jedoch noch im indirekten Ausdruck. Ein individuelles Page-Design würde herausstechen. Die BMW-Version von Facebook verschafft innerhalb des Freundeskreises Ansehen und Status und schöpft so konsequent die Dynamik menschlicher Beziehungen ab. Zweitens dient eine solche Version als neuer Weg persönlicher Selbstentfaltung im Netz. Individuen kaufen individuelle Produkte, genau auf ihre eigen Anforderungen und Stimmungen angepasst, Siehe hierzu BBC’s empfehlendswerte Dokumantationen „Century of Self“. Diesen Ton träfe unser neu konsipiertes Facebook ziemlich gut. Als dritter Punkt schließlich der bereits erwähnte Konsum. Den Nutzern wird es langsam langweilig in der Community, sie haben ihre „freundschaftlichen“ Netzwerke aufgebaut und gefestigt. Was einst neu und großartig war und man mit großen Schritten verfolgen konnte scheint nun langsam ausgeschöpft, Routine fast..

Kommerzialisierung wird von nun an positiv konnotiert – Geld bezahlen steht für Status, Individualität, Qualität erlangen.

Soziale Netzwerke mit all ihren inzwischen so fest eingebundenen Benutzern sind ein gewaltiges, bisher unausgeschöpftes El Dorado. Warum der Abbau des Goldes nicht schon längst statt fand, ist klar – die Stadt musste erst errichtet werden. Nachdem der einzelne Nutzer so fest an seine Anbieter gebunden ist, wird er nun aber die Kommerzialisierung schlicht hinnehmen (müssen).

Als Großväter des Netzes werden wir einst dieser heutigen freien Zeit gedenken und unseren Enkeln mit Goldglanz in den Augen davon berichten.

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Des Bloggers Scheinheiligkeit – eine Polemik

Sein Name ist Ahmed Maher, er ist Ägypter. Im März diesen Jahres gründete er eine Facebook-Gruppe, die sich dem Widerstand gegen das autoritäre Regime von Hosni Mubarak verschrieben hatte. Die Mitgliederzahl explodierte, bald waren mehr als 74.000 Menschen der Gruppe beigetreten. Ihre Kraft, die vielgerühmte Macht der Masse, galt es nun zu nutzen. Man rief für den 80. Geburtstag von Mubarak zum Streik und friedlichen Protest auf.

Facebook, stellvertretend für all die anderen Web 2.0 – Basteleien, schien wirklich nützlich zu sein. Es war nicht mehr der graue, zeitstehlende Herr, zu dem es mit all seinen Fragespielchen geworden war. Es war das Mittel mit dem sich der Protest organisieren lies – Facebook als die Flugzettel, als die Anschläge und Graffiti, als die Mund-zu-Mund-Propaganda, die es vermag, Menschenmassen zu bewegen und alte Grundfesten zu erschüttern.

Und da war er wieder, der Traum der Blogger und Grasswurzel-Aktivisten, der Traum, die Welt zu einem besseren Platz zu machen.

Schon einmal wurde dieser Traum geträumt. Es war im letzten Herbst als sich viele Blogger in einen wahren Free-Burma-Rausch bloggten, es gab die Facebook-Gruppe, die Banner, die Petitionen, die roten T-Shirts zum Zeichen der Unterstützung für die protestierenden Mönche. Eine scheinbar gewaltige Bewegung formierte sich da. „Wired“ jubelte schon, sah darin gar den Beginn von etwas ganz Großem, von „open-source politics“. Nach freier Software nun also auch die freie Politik, die jeder gestalten kann und automatisch das Beste erreicht, weil tausende gleichzeitig daran arbeiten und gegenseitig ihre Fehler korrigieren.

Ja, es herrschte Aufruhr in Klein-Bloggersorf, man hatte einen Sinn gefunden, der sich nicht in Fachsimpeleien über neueste Gadget-Bling-Blings verlor.

Aber die Junta verhaftete immer noch Hunderte, folterte, tötete, igelte sich ein und terrorisierte ihr Volk. Sie zeigte all diesem gut gemeinten, aber im Grunde hohlen Geplapper der Blogger die kalte Schulter, zog die Zügel an und machte weiter wie zuvor.

Ironischer weise verschwand mit der Berichterstattung über Burma auch das Interesse der Blogger, unser Interesse an Burma. Wir hatten getan, was getan werden musste, hatten unseren Protest geäußert und konnten uns am Abend selbstzufrieden ob der vielen guten Taten ins Bett legen und einen neuen, schönen Tag in Klein-Bloggersdorf erwarten.

Damit haben wir uns belogen. Wir haben geglaubt, dass ein Banner auf dem Blog etwas bewegen kann, und wenn schon nicht ein einzelnes, so aber die tausenden Banner auf den tausenden Blogs, die Demos und T-Shirts. Ihre Wirkung verpuffte im Niemandsland der irrealen, sich selbst reproduzierenden Internet-Welt.

Aber es ist ein Unterschied, ob man im Netz nur etwas sagt oder ob man etwas macht in der realen Welt. „Open-source politics“ sind ein Mythos. Tausend Blogger können kein Land regieren und Hunderttausend kein Regime stürzen. Was als Graswurzel-Aktivismus bezeichnet wird, ist nicht mehr als das schwache Fauchen eines zahnlosen Tigers.

Denn einfach ist es nach Veränderung zu rufen, wenn man sie selbst nicht voranbringen muss, einfach ist es, zu kritisieren und zu empfehlen, wenn man selbst keine Verantwortung trägt, einfach ist es, im Internet den Heilsbringer unserer unperfekten Welt zu sehen, wenn man selber Blogger ist. Schwierig ist es aber, das eigene Unvermögen zu erkennen in einer Zeit, in der alles geht und alles gehen muss.

Ahmed Maher, der Gründer der ägyptischen Facebook-Gruppe, trägt Verantwortung. Er ist jetzt auf der Flucht. Die Polizei hatte ihn festgenommen und eine Nacht lang gefoltert. Sein Plan war gescheitert. Am 4.Mai, dem Tag des großen Streiks, demonstrierte kaum jemand. Ägypten blieb ruhig und die Macht von 74.000 Facebook-Mitgliedern war verflogen.

Wissenschaft des Webs

Für alle, die das Ganze mit den Web 2.0 noch nicht verstanden haben, hier ein kurze, wirklich sehenswerte Einführung von Mike Wesch, einem amerikanischen Kulturanthropologen, der auch einen interessanten Blog hier schreibt:

Fraglich bleibt aber, ob Web 2.0 wirklich alles verändern wird, all jene Dinge, die der Professor aufzählt am Ende seines Videos. Grundständige, zutiefst menschliche Bereiche wie Liebe und Familie kann es noch nicht und wird es auch niemals verändern können, keine Maschine wird das können, weil keine Maschine je mit der Komplexität der Realität in derselben Weise fertig wird, wie es unser Körper kann. Liebe und Familie sind zwei genuin körperliche Dinge, die real erlebt werden müssen, um ihre volle Wirkung, ihren ganzen Zauber zu entfalten.

Trotzdem ist es spannend zu sehen, wie die Wissenschaft langsam beginnt, das Chaos zu verstehen, das das Internet erzeugt, wie sie es ordnet und strukturiert und zeigt, das und wie es unser Leben verändern kann – und dass sie obendrein zur Veröffentlichung ihrer Ergebnisse genuin web-spezifische Technologien verwendet, wirkt wie ein wohl gesetzter ironischer Kontrapunkt, wie ein Grinsen und ein: Siehst du! Wir haben recht!

Grenzen der Technik #2

Aka.aki, die neueste Kopie von Facebook, präsentiert sich seit kurzem mit einem netten Video im Netz. Das System macht es Handy-Nutzern möglich, durch ein Facebook-ähnliches System zu kommunizieren.

Hier die Seite..

Schon zu Beginn wird klar gestellt, für welchen Typus dieses Medium ausgelegt ist und wie dieser es optimal verwendet: unsere Hauptdarstellerin Stefanie bekommt eine Nachricht von ihrer Freundin Lisa, die ihr sagt, dass sie „eine heiße Braut“ sei, – „aber das weiß Steffi ja schon.“. Große Klasse. Ein weiterer Effekt wird im Laufe des Videos deutlich:  bist du ein Student, wirst du mit Aka.aki warscheinlich die Uni schmeißen müssen – nicht nur, dass Steffi vergisst, auszusteigen, sie entscheidet sich lieber dafür, in einem Café mit ihrem Handy nach Jungs zu chatten, als die Vorlesung zu besuchen. Am Ende des Tages ist Steffi ziemlich geschafft, musste sich ja auch den ganzen Tag auf den Minibildschirm ihres Handys konzentrieren, und obwohl sie durch Aka.aki drei potenzielle Partner ausspähen und anmachen konnte, liegt sie abends allein in ihrem Ikea- Bett.

Nunja, Social Network macht halt einsam…

Yup! Der Verstand!

Der Biedermeier also? Das Schreckgespenst des deutschen Revolutionärs aus den Bilderwelten von Carl Spitzweg in die digitale Welt umgezogen? Hier wie dort, so steif, so feige, so träge?
Mitnichten.
In einer Zeit, in der alles käuflich ist, in der die Kultur der Masse zur bestimmenden Größe unseres Denkens und Handelns geworden ist, bleibt nicht mehr viel Platz für Individualismus. Das scheint ein Widerspruch sein, ist doch das Internet das erste Medium, mit dem sich jeder barrierefrei so darstellen darf, wie er will. My Space & Co bieten die Möglichkeit tausenden Menschen auf seine Weise zu erzählen, wer man ist, wie gut, schön und kreativ man doch sei – und wie individuell.
Einzigartigkeit entsteht aber nicht durch das Zusammenstellen von Bildern, Zitaten, Links und Gruppen, Einzigartikeit ist ein Unding in sozialen Netzwerken; es bleibt nur die Wahl, ob man nun Bronze oder Eisen in die Form gießt. Man ist nur ein kleines Schaf in der blökenden StudivZ-Herde – da läuft die Sache ähnlich wie die Shoppingtour bei H&M. Jeder sucht sein Kleidungsstück, die Hose, die quasi nur für ihn erschaffen wurde, aber letztlich noch weitere Zweihunderttausend Mal in 1345 anderen Läden der Welt käuflich zu haben ist. Das ist Massenindividualismus – ein Widerspruch in sich.spitz1.jpgUnd mit diesem Widerspruch muss der moderne Mensch leben. Die Masse und der enger werdende Raum sind für uns zu Konstanten des Alltags geworden. Immer kleiner wird der Platz, den wir unserer Persönlichkeit zuweisen können, immer seltener die kleinen Verstecke unseres Selbst in einer Welt, in der bald sieben Milliarden Menschen leben. Als würden sich die Wände deines Zimmers auf dich zubewegen, leise, aber spürbar schnell, unaufhaltbar, mit einer Kraft, die niemand kontrolliert, die der Eigendynamik der Masse entspringt.

Wenn es aber schwieriger wird, der eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen, weil jeder Platz der Entfaltung vereinnahmt und publiziert und gespeichert wird, sei es durch die Wirtschaft in sozialen Netzwerken oder durch den Staat beim Reisen, muss sich der Mensch zunächst auf dass besinnnen, was er hat, was bereits ihm gehört: Seine Daten. Die Kombination aus physischen und charakterlichen Merkmalen, aus Körper und Geist, die ihn erst zu einem vollwertigen Menschen machen. Gibt er den Schutz dieser Merkmale auf, dann gibt er das Bild seiner Perönlichkeit jedem preis, den es interessiert.

Und es gibt eine Reihe von Interessenten. Es herrscht eine Arbeitsteilung: Die Wirtschaft möchte gerne mehr fast alles über den Charakter ihrer Kunden wissen, damit sie ihre Produkte besser verkaufen kann. Der Staat hingegen will die Daten, die dabei helfen Terrorismus und Verbrechen zu bekämpfen, er ist da eher Technokrat und will die Fingerabdrücke auf dem Pass speichern und im Notfall wissen, wen ich am 27.Januar 2008 von wo aus angerufen habe.

Wenn man Mitglied in StudiVZ ist, Kundenkarten benutzt und nebenbei einen neuen Pass beantragt hat, werden zur Zeit folgende Daten je nach eigener Wahl irgendwo digital gespeichert:

1) Fingerabdrücke

2) Biometrischen Daten des Gesichts

3) Finanzdaten

4) Studienort- und Studiengang

5) Mitglieder des Freundeskreis

6) Telekommunikationsdaten (einschließlich der Betreffzeile aller E-Mails)

7) Einkaufsverhalten

In diesem Lichte besehen, ist es nicht das Spießbürgertum von Neo-Biedermeiern, das Einzug hält in unseren guten deutschen Online-Stuben, sondern der gesunde Menschenverstand.

JollyJ

Wer orientiert sich zuerst..?

Studivz, Facebook, Myspace, ich habe alle und warte sehnlich bis jemand endlich meine Seite besucht, und sich anschaut, wie schön ich sie eingerichtet habe. In heaven everything is fine. Vielleicht treffe ich alte Freunde auf etwas SmallTalk, wenn denn mal einer zurückschreibt, und sich nicht nur nach meinem Wohlergehen erkundigt. Irgendwie sehne ich mich manchmal nach den alten Kettenmails, die hatten so etwas Persönliches. Da interessierte sich jemand für deine Augenfarbe, und wer dein bester Freund ist.Wo ich doch extra den allerneuesten Browser habe, mit der aktuellen Toolbar, wo alle Steuerelemente sogar 3D sind. Sogar MSN ist dort aufgelistet, um mich auf dem neuesten Stand von meinem Posteingang zu halten.Daneben reihen sich kleine Symbole von Google, youtube, ebay, amazon, alle meine Daten sind vernetzt in die Welt. Und alles zum Downloaden, uploaden, updaten, ich weiß nur leider nicht mehr, was ich loade und wozu. Und wer mich loadet. Und ob ich dieses Wort überhaupt eindeutschen sollte oder doch einfach „laden“ schreibe.Ich weiß auch nicht, wie man aus Gehirnen Radiergummiköpfe herstellen soll, aber ich weiß, wo die Antworten stehen, weiß, wo ich meinen Suchbegriff eingeben muss. Und ich finde und finde und finde bis ich vergesse, wonach ich eigentlich suche, vergesse auch, warum ich diesen Trailer jetzt anschaue, warum unsere Medien von Wahlkampfnachrichten aus den USA überflutet sind. Soviel Wissen, soviel Freunde (ich habe zur Zeit genau 48, sagt mein Studivz. Die anderen haben aber alle mehr.), so viele Informationen, doch keiner (warum sind David Lynch Filme immer so lang?!) sagt mal was Sache ist, was wichtig ist, wer wohin wohl am besten passt, sobald die Tür aufgeht und jemand mir n Lächeln schenkt, weiß ich brauch nirgendswohin mehr gehen, und welche Freunde nun deine Freunde sind. Keiner sagt wem bescheid.

Mein 2nd life, ist das mein Alter Ego?

Digitalisierte Sphären bestehen aus Kopien der Kopien, doch wer denkt hier an Kants Negation der Negation, wenn die Qualität des Originals nicht mehr gerecht wieder gegeben werden kann. Ist virtuelle Interaktion eigentlich noch soziales Handeln oder vielmehr ein utopischer Austausch von Informationen?

Ulrich Beck plädiert dafür, neue Prioritäten zu setzen. Vollbeschäftigung sei angesichts der Automatisierung nicht mehr erreichbar, nationale Lösungen seien unrealistisch, „neoliberaleMedizin“ wirke nicht.Recently he has embarked on exploring the changing conditions of work in a world of increasing global capitalism, declining influence of unions, and flexibilisation of the labor process, a new theory rooted in the concept of cosmopolitanism.Gerade umarmt er die Blondine mit den aufgeplähten Wangen, und taucht kurz in helles Licht, um dann in seinem dunklen, in Schwarz-Weiß getünchten Zimmer aufzuschrecken, den Schrei der Missgeburt vernehmend.Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, –
denn er muss meiner einsamen Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten –
seit mich mein Engel nicht mehr bewacht.
Wer blindet Trende folgen??

Doch verschwinden nicht alle im Meer der Informationen. Während ich diesen Artikel schreibe, Eraserhead in einem zweiten Fenster sehe und Clueso aus den Boxen summt, habe ich auch Zeit, ein paar Informationen anzuhäufen. Inzwischen schon auf Platz 2 des internationalen Ranking, nur noch um circa 93 mrd. Dollar im Rückstand auf Microsofts Marktwert, ordnet Google Inc. für uns das Netz (und somit seine chaotische Vielzahl von Nachrichten und Informationen (siehe Blog unten)) zu einem handlichen Packet, kompakt mit GNews, GMail, AOL, Netscape, Youtube, Panoramia, Firefox, ach ja, und natürlich die gute alte Suchmaschine.So forciert sich auch Ebay darauf, eine weite Marktpalette übersichtlich für uns zu ordnen. Sowie Apple. News Corp, Microsoft … Nun denn, werfen wir doch mal einen Blick auf diese für uns geordnete Welt:

http://www.outfoxed.org/

kind regards,

tomprice